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Bautagebuch - 192. Bautag
Geschrieben von Fello'w   
Mittwoch, 25. März 2009

Image In den späten Nachmittagstunden waren heute 5 todesmutige Dämmer in unserem Haus unterwegs, um die Zwischensparrendämmung Mineralwolle einzubringen. Damit wir uns nicht am abend nur noch kratzen, haben wir uns tolle Anzüge und Handschuhe besorgt. Wir machten dabei eine so schöne Figur, daß gleich mehrere Fotos in der Fotogallerie davon zu begutachten sind.

Wir fingen im Bad an. Da wir noch 6 PUR-Platten über hatten, haben wir diese erstmal zurechtgeschnitten und in die Baddachschrägen eingepreßt. Da das Bad immer recht warm sein soll, verbessern wir so die Dämmwirkung. Die restlichen 10 cm wurde natürlich mit Dämmwolle versehen. Nachdem die ganze Dämmwolle in den Dachschrägen war, wurde von Isover die Klimamembran Duplex  angetackert. Diese hat den Vorteil, daß feuchte Luft innerhalb der Zwischensparrendämmung an den Innenraum abgegeben werden kann. Feuchte Luft aus dem Innenraum wird aber nicht durchgelassen. Nach Aussage unserer Bauingenieurin, wird Zwischensparrendämmung im Winter immer etwas feucht, da der Taupunkt meist in der Dachdämmung liegt. Durch diese Klimamembran wird dann das Holz im Dachstuhl trocken gehalten. Nach der Information habe ich damit begonnen sicherheitshalber den Taupunkt verschiedener Bauteile zu berechnen. Dazu findet man im Internet einige nützliche Tool. Dazu gibt es später noch mehr Informationen, ich diese noch austeste.

Dank der Unterstützung von MC Maik, IFM, meinem Vater und Susi waren wir gegen 20:30 Uhr endlcih fertig. Ein Tip von unserem Bauprofi Maik. Erstmal kalt abduschen, damit sich die Hautpooren schließen und die Mineralwolle abgespült wird. Dann kann man auch warm duschen.

 
Bautagebuch - 191. Bautag
Geschrieben von Fello'w   
Mittwoch, 25. März 2009

Nanogel Nachdem der Bauurlaub erstmal vorbei ist, kann ich nur noch in den Abendstunden nach der Arbeit am Häusle werkeln. So habe ich heute abend die Zeit genutzt, um den Bereich der Fußpfette auf Luftdichtheit mit zwei Teelichtern zu testen. Warum ich das mache? Ganz einfach. Die Fußpfette ist aus energetischer Sicht ein Schwachpunkt in der Gebäudehülle. Da man dort später nur mit hohem Aufwand wieder herankommt, habe ich mir den zur Zeit besten festen Wärmedämmstoff besorgt, den der Markt hergibt ... Nanogel. Ausführliche Informationen findet Ihr dazu hier auf der Seite im Rategeber . Da man rund um die Fußpfette sehr schlecht Wärmedämmung reindrücken kann, nutze ich das Nanogel als Schüttdämmstoff. Nachdem dier erste Abholung im Werk von Cabot nicht klappte, hat der liebe Rossi mir es aus Frankfurt / Hoechst mitgebracht. 250 Liter reichen aus, um damit die Fußpfette und die Hohlräume im Fußboden zu dämmen. Damit minimiere ich ein paar Wärmebrücken.

Nachdem noch 2 etwas undichte Stellen mit Montageschaum geschlossen wurden, habe ich das Nanogel gleich überall eingebracht. Damit gibt es hoffentlich keine Zeitverzögerung, wenn wir morgen abend die Zwischensparrendämmung einbringen. Da das Nanogel sehr leicht ist, wurden auf der Fußpfette einige Testhäufchen gemacht, um am nächsten Tag zu prüfen, ob es doch noch einen leichten Winzug gibt. Wenn dies der Fall wäre, würde das Nanogel durch den Wind nach einier Zeit ausgeblasenund die Dämmwirkung verloren gehen.

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. März 2009 )
 
Bautagebuch - 190. Bautag
Geschrieben von Fello'w   
Sonntag, 22. März 2009

Nachdem die Temperaturen auch nachts wieder über 5 Grad sind, geht es endlich weiter. Auf Drängen des Bauleiters hätten wir natürlich schon eher weitermachen sollen, aber unser Baubetreuer hielt uns davon ab. Temperaturen unter 5 Grad sind zum Bauen nicht geeignet. Die Heizeraktion von Ende Dezember hat uns fast 400 Euro gekostet (1 Woche Strom). Das Ergebnis war, daß zwar fast 90 % halten, aber auch, daß uns eine klene Wand direkt am Zementmörtel abfror und eine kleine Wand am Treppenaufgang die vorletzte Reihe nicht mehr hielt. Wir haben vll dadurch 1 Woche erstmal gewonnen, aber wir mußten auch jetzt nacharbeiten. Aus Kostensicht hat es sich nicht gelohnt. 1 Woche Heizerstrom ist fast 1 Monat Miete.

Jedenfals ging es jetzt am 14. März endlich weiter. Wir haben angefangen die letzten Innenwände zu mörteln und die ersten Reihen davon zu kleben. Am letzten Montag haben der IFM und ich auch endlich auch den Giebel bis auf den obersten Stein zugeklebt. Das war richtige Bastelarbeit. Aber wir haben es geschafft. Beim Erstanstrich der Dachüberstnde stellten wir zufäälig fest, daß 5 Steine an den Fußpfetten wieder locker waren, obwohl sie bereits fest waren. Für alle beteiligten ist das nicht erklärbar. Jedenfals haben wir die Gelegnheit genutzt und dort gleich noch etwas Dämmung eingebracht, da man von innen hier nicht herankommt. Auch der Treppenhauserker ist jetzt endlich geschlossen. Nchdem der Zementmörtel 2 mal nicht hielt, haben wir die letzten Steine mit Dünnbettmörtel geklebt. Um keine Zeitverzögerung zu bekommen, haben wir das bei den Gauben auch gleich so gemacht.

Da es in den nächsten Tagen wieder unter 5 Grad gehen soll, sind wir heute mit allen Klebearbeiten soweit fertig geworden, daß wir die kalten Tagen für die Zwischensparrendämmung nutzen können.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. März 2009 )
 
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