Die erste Woche liegt hinter uns. Von den Außenwänden haben wir 7 von 10 Steinreihen bei den Außenwänden fertig gestellt. Jetzt sieht man schon, daß der Rohbau mal ein Haus werden möchte. Für die Innenwände sind zum Teil die Bitumbahnen geklebt, so daß wir hier mit der ersten Steinreihe beginnen können. Auch die Bewährung für die Stürze, welche wir gießen müssen, sind bereits geflochten. Ohne unsere fleißigen Helfer (mit zum Teil sehr gutem Sachverstand) wären wir sicher noch nicht so weit gekommen. Vielen Dank.
Anfang der Woche wurde die Bodenplatte für die Garage von der Baufirma fertiggestellt. Während des Bauens haben wir bereits festgestellt (leider erst in der 5. Steinreihe), daß der Treppenhauserker auf einer Seite ca. 5 mm zu kurz ist. Beim Nachmessen hat sich herausgestellt, daß dies schon beim Setzen der der Ecksteine nicht stimmte.
Was uns am meisten aufhält, ist das Korrigieren der gesetzten Steine. Obwohl die Steine industriell hergestellt sind, haben sie unterschiedliche Höhen. So müssen wir Steine von Hand abschleifen oder Lücken mit Dünnbettmörtel auffüllen. Nur so bekommt man eine gesetzte Steinreihe wieder komplett in Waage.
Auch die körperlichen Anstrengungen hinterlassen ihre Spuren. Wer wie wir als Schreibtischtäter arbeitet, ist das einfach nicht gewohnt jeden Tag 10 Stunden auf der Baustelle zu arbeiten. Im Laufe der Woche hat sich aber der Muskelkater gelegt. Am meisten sind die Finger, die Unterarme und der Rücken beansprucht. Morgen soll es regnen. Da können wir leider nichts machen. So können wir einen Tag ausruhen und uns etwas erholen.
Ab jetzt ist unsere Leistung gefragt. Um 9 Uhr war Treffen bei ProBau Kugel in Meißen. Hier kauften wir 30 Sack Zementmörtel, den wir für die erste Steinreihe brauchen. Schwiegereltern mit Hänger und Vater mit dem PKW waren vor Ort. Leider haben wir nicht alles wegbekommen, so daß wir zwei mal fahren mußten. Die Mädels waren in dieser Zeit im Baumarkt shoppen. Es galt noch einige wichtige Utensilien wie Richtscheid, Bleistift, Eimer, Handschuhe und Kellen zu kaufen. Naja, es war schon etwas mehr, so daß etwa 100 EUR zuzammen kamen.
Gegen 12 Uhr war es dann soweit. Nachdem wir mit dem Nivelliergerät nochmal alle Ecken auf Genauigkeit prüften, wurde gleichzeitig der erste Zementmörtel angerührt. Die Richtschnur wurde gezogen, und dann setzten wir unsere ersten Steine selbst. Aller Anfang ist schwer. Hier kann man wirklich froh sein, wenn man erfahrene Helfer auf der Baustelle hat. Nachdem man erstmal selbst rumprobiert, zeigen diese einem, wie man es besser und vorallem effektiver machen kann. Das spart Zeit. Nach ein paar Versuchen ging es dann schon einfacher und schneller von der Hand. Aber wenn man das noch nie selbst gemacht hat, klopft man sich an den Steinen einen Wolf bis diese passen. Wir konnten dann in zwei Teams gleichzeitig mörteln.
Da für die Bauwerksabdichtung ein Freiraum an der Außenkante der Bodenplatte ist, kippten nach einiger Zeit die gesetzten Steine langsam nach außen ab. Daher haben wir dann einfach Steine hinten aufgesetzt, um das Abkippen zu verhindern.
Da die erste Steinreihe ist für das Haus die wichtigste Grundlage, damit dann später beim Steine kleben auch alles paßt. Also ist hier absolute Genauigkeit gefragt. Ständiges Prüfen mit der Wasserwage und dem Nivelliergerät sind unerlässlich. Besonders schwierig erwiesen sich die Steine zwischen den bodentiefen Fenster.
Gegen 19:30 Uhr hatten wir dann alles aufgeräumt und haben ca. 2/3 der ersten Steinreihe fertig. Morgen gehts dann weiter. Ma schaun, was dann der Muskelkater macht.
Fazit: Ohne die Hilfe erfahrener Verwandter und Bekannter wären wir heute nicht so weit gekommen. Es macht Spaß.
Die Bilder des 13. Bautages gibt es hier in der Gallery.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 27. September 2008 )
Zeitiges Aufstehen war heute angesagt. Um 8:00 Uhr wurden die ersten Steine angeliefert. Jetzt steht die ganze Bodenplatte vollen Paletten mit Porenbetonsteinen von Ytong. Fast alle sind 36,5 cm dick ... also für die Außenwände. Unsere Baufirma HebelHaus brachte auch die Bandsäge mit. Damit können wir dann die Ytong-Steine sägen.
Kaum hatte der Fahrer die Steine mit dem Kran abgeladen, kam unser Baucontainer an. Dieser wird uns von der Baufirma nicht zur Verfügung gestellt. Daher haben wir diesen vor 2 Tagen bei Böhls angemietet.
Die erste Steinreihe ist die Basis für ein gutes Gelingen des Hauses. Daher setzen die Mitarbeiter von Hebelhaus auch die Ecksteine. Somit können wir uns dann an diesen orientieren. Die richtige Höhe der Steine wird mittels eines Lasers ermittelt. Man braucht für das Ausrichten der Steine geduld.
Die Bilder des 12. Bautages gibt es hier in der Gallery.
Am 11. Bautag dürfen endlich auch wir in das Baugeschehen aktiv eingreifen. Nach Einigung unserer Baufirma HebelHaus und unserem Baubetreuer wurde die Bauwerksabdichtung für die erste Steinreihe auf DIN-Norm gebracht. Das bedeutet für uns, daß wir eine Bitumbahn/Dachpappe aufkleben müssen. HebelHaus sieht hier nur das Auftragen einer Dichtschlämme vor. Es wurde uns zwar gesagt, daß mit dieser bisher nichts passiert ist, aber sicher ist sicher. Die DIN gibt es ja nicht umsonst. Für alle Seiten des Hauses haben wir 2 Stunden und 15 Minuten gebraucht. Das war einfach.
Die Bilder des 11. Bautages gibt es hier in der Gallery.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 27. September 2008 )
Für die Bodenplatte wurde der Betonrecycling weiter eingebracht und lageweise verdichtet. Und dann wurden die ersten Erdarbeiten für die Garagenbodenplatte ausgeführt.
Die Bilder des 9. Bautages gibt es hier in der Gallery.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 27. September 2008 )