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ungeplante Kosten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Fello'w   
Mittwoch, 25. März 2009

Welche ungeplanten Kosten kamen auf uns während der Bauphase zu?

  • Bodengrundgutachten ... im Bauvertrag war eine Bodenbeurteilung vereinbart. Vor den Erdarbeiten stellte sich dann heraus, daß HebelHaus hier kein Bodengrundgutachten macht, sondern einfach während der Erdarbeiten den Boden durch die Arbeiter und dem Bauleiter vor Ort beurteilt und dann entscheidet, was gemacht werden muß. Um hier unliebsame Überraschungen zu vermiden, haben wir ein eigenes Bodengrundgutachten beauftragt.
  • zusätzliche Erdarbeiten und Gründungspolster aus Betonrecycling ... das Bodengrundgutachten ergab eine Befestigung des Streifenfundamentes mindestens durch Betonrecycling
  • verbesserte Fußbodendämmung ... die geplante Fußbodendämung ist nicht zeitgemäß. Es sind nur 10 cm Fußbodendämung mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mk vorgesehen. Da man nach dem Einbringen des Fließestriches nur noch mit sehr hohem Aufwand (Entfernen der Fußbodenheizung und Herausnahme des Fußbodens) an die Dämmung heran kommt, werden die Styropur-Platten gegen Phenolharzplatten ausgetauscht. Diese Maßnahme reduziert die Wärmeabgabe an das Erdreich um ca. 35%
  • Dachdeckerarbeiten ... das Anbringen der PUR-Dämmung mit Dachschindeln verkleidet war so nicht geplant. Dafür wird hier ebenfalls weniger Wärme nach außen abgegeben und die Schindeln stehen für eine lange Haltbarkeit und geringem Wartungsaufwand (keine Rissbildung beim Verputzen und Neustreichen nach Verwitterung)
  • separate Belüftung des Schornsteines ... für einen später einzubauenden Kamin wurde bereits ein Schornstein mit eingeplant. Das dieser eine eigene Belüftung erhalten sollte, um eine Erstickungsgefahr im Wohnraum zu vermeiden wurde uns erst später mitgeteilt.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. März 2009 )